UV-Technologie - das Verfahren


Die UV-Härtung:

Die UV-Härtung ist eine sogenannte Polymerisation. Polymerisation ist eine chemische Reaktion, bei der einzelne Teilchen (= Monomere) unter Einfluss von UV-Strahlung als Katalysator zu Polymeren (= Moleküle mit langen Ketten, bestehend aus miteinander verbundenen Monomeren) reagieren.

Hier vernetzen sich die flüssigen Bindemittelbestandteile nach Einwirkung von UV-Strahlen in Sekundenbruchteilen zu einem festen, trockenen Farbfilm.
Der Fotoinitiator absorbiert die energiereichen UV-Strahlen. UV-Farben sind völlig lösemittelfrei und somit umwelt- und benutzerfreundlich.  


Natürliche UV-Strahlung kommt von der Sonne. UV-Lampen von PrintConcept erzeugen dazu das Licht der Sonne künstlich.

Die UV-Strahlung:

Das sichtbare Licht ist nur ein kleiner Teil der möglichen elektromagnetischen Strahlen. Kurzwelliges Licht wird von uns Menschen als violett empfunden.
Werden die Wellenbereiche noch kürzer, so kann die Strahlung von uns nicht mehr gesehen werden. Wir befinden uns im Bereich der Ultraviolettstrahlung (Wellenbereich von ca. 380-100 Nanometer).

Die Bezeichnung ultraviolett (etwa „jenseits von Violett“) rührt eben daher, dass das UV-Spektrum mit etwas kürzeren Wellenlängen beginnt als jene, die Menschen als die Farbe Blauviolett identifizieren. Daher ist der Name „UV-Licht“ irreführend, da UV-Strahlung eben nicht gesehen werden kann.

 

 

Man unterscheidet folgende
UV-Strahlen:

UVA-Bereich
380 - 315 Nanometer* = langwellige Strahlen (zur Durchhärtung hoher Farb-und Lackschichten)

UVB-Bereich
315 - 280 Nanometer = mittelwellige Strahlen (zur Härtung der mittleren Farb-und Lackschichten)

UVC-Bereich
280 - 100 Nanometer = kurzwellige Strahlen (zum Start der schnellen Polymerisation)

* (1 Nanometer = 1 milliardstel Meter)